Auf dieser Seite sind folgende Themen zu finden:
Mehrere Benutzer auf dem lokalen PC
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Pollen an mehreren Systemen
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Passiver Modus - UUPC mit Feederfunktion
| Call Crading - den Datenaustausch optimieren
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Einfache Mailing-Listen
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----------------------------------------------------------- [user]:*:::Realname:Laufwerk:\pfad\homedir # homedir muß mit der Angabe in [USER].RC übereinstimmen postmast:*:::Postmaster:Laufwerk:\confdir ------------------------------------------------------------Muster einer Datei PASSWD
In das Feld Realname kommt der richtige Name, wie er dann auch im Briefkopf von Mails benutzt wird.
Weitere Benutzer auf dem lokalen Rechner können durch eine Eintragung in der Datei PASSWD aufgenommen und dem System bekannt gemacht werden. An erster Stelle ([USER]) ist ihr LOGIN-Name anzugeben und anstelle von 'Realname' ihr richtiger Name und zuletzt das HOME-Verzeichnis dieses Benutzers. Dieses muß mit dem Eintrag HOME= in der .RC des Benutzers übereinstimmen, die als [USER].RC im Homeverzeichnis stehen muß. Abgesehen von den benutzerspezifischen Einträgen wie NAME oder HOME kann eine vorhandene .RC kopiert werden.
Im HOME-Verzeichnis des Benutzers werden die Dateien ALIAS (das gilt nur eingeschränkt. Wenn ELM als Mailer benutzt wird, ist noch ein Unterverzeichnis ELM im HOME-Verzeichnis anzulegen, in dem die Alias-Dateien zu finden sind), und seine Signature gespeichert, sowie die Mailfolder angelegt.
Um dem Benutzer den Zugang zu seinen Mails und News zu ermöglichen, muß das Environment in einer neuen Shell neu gesetzt werden. UUPC/Extended liefert zu diesem Zweck das REXX-Script SU.CMD.
Jedes System muß mit der Option 'MACHINE=[system]' in PERMISSN dem lokalen System mitgeteilt werden. Danach werden die Zugriffsberechtigungen zugeteilt. Standardeinstellungen (solange also nichts anderes in PERMISSN eingetragen wird) sind:
REQUEST=noDas heißt, die Gegenseite kann Dateien nur vom und aus dem lokalen Spoolverzeichnis übertragen.
REQUEST=Yeserlaubt dem anrufenden System auch im Verzeichnis \public Dateien zu lesen und zu schreiben.
SENDFILES=callAufträge, die im Spool für dieses System stehen werden nur abgearbeitet, wenn der lokale Rechner anruft.
SENDFILES=Yesüberträgt auch Dateien, wenn das System angerufen wird.
READ=PUBDIRDateien können nur aus dem Verzeichnis übertragen/kopiert werden, das mit Pubdir= in der UUPC.RC definiert wurde. Weitere Verzeichnisse werden mit einem Dopplepunkt angefügt. Beispiel:
READ=\uupc\public:\uupc\user\yoursystemerlaubt das Lesen im Verzeichnis public und \user\yoursystem.
WRITE=PUBDIRwie READ, nur gilt es jetzt für das 'Schreiben'/Kopieren von Dateien auf den lokalen Rechner.
COMMANDS=CMDhier können jedem System Befehle zugeteilt werden, die es auf dem lokalen Rechner ausführen kann. Normalerweise sind das alle, die schon in UUXQT.EXE vorgesehen sind (UUXQT wird gegenwärtig noch nicht unterstützt).
In der Regel genügt ein weiterer Eintrag in den PERMISSN 'MACHINE=[System]'.
In SYSTEMS sind dann in einer neuen Zeile für jedes System wieder das zu benutzende Modem, die Zeiten zu denen ein Anruf möglich ist, die Baudrate zur Schnittstelle, die Telefonnummer dieses Systems, das zu benutzende Protokoll und das ChatScript einzutragen.
Das System wird entweder angerufen, wenn UUCICO.EXE mit dem Parameter -s all, oder -s System gestartet wird.
[USER]:*:::Systemname[USER] ist der Loginname des anrufenden Systems. Der '*' muß durch ein Passwort ersetzt werden. Dabei wird das Passwort anders als beim UNIX-Vorbild UUCP, unverschlüsselt eingetragen. Und Systemname ist der Name des Rechners, wie er dann auch in SYSTEMS eingetragen wird.
Beispiel: Uyoursys:gofast:::yoursys:e:\uupc\user\yoursysDas System yoursys hat den Loginnamen Uyoursys, Passwort gofast und ein Home-Verzeichnis in e:\uupc\user.
In der Datei PERMISSN muß eine Zeile ergänzt werden:
'LOGNAME=LOGINNAME VALIDATE=SYSTEM'Diejenigen Systeme, die anrufen, müssen mit der Option 'LOGNAME=' definiert werden. Als LOGNAME wird der LOGIN-Name des Anrufers eingetragen. Die Eingabe 'VALIDATE=Systemname' versucht sicherzustellen, daß der LOGIN-Name und der Systemname tatsächlich übereinstimmen und erhöht so die Sicherheit. Dieser Eintrag kann mit dem Eintrag 'MACHINE=' kombiniert werden, sodaß ein Einloggen in beiden Richtungen möglich ist.
Beispiel: LOGNAME=Uyoursys VALIDATE=yoursys SENDFILES=CALL /
REQUEST=YES COMMANDS=RNEWS:RMAIL
Das lokale System kann keine Anrufe bei yoursys tätigen, es fehlt der
MACHINE Eintrag. Wird es angerufen, wird nach der Prüfung der Zugriff
auf \uupc\public und das Homeverzeichnis möglich sein und die
Kommandos RNEWS und RMAIL können ausgeführt werden.
Die Funktion, weitere Kommandos auf einem anderen Rechner auszuführen, ist in UUPC/Extended noch in der Testphase. Sie wird weder dokumentiert noch unterstützt.
In die Datei SYSTEMS wird eine neue Zeile aufgenommen:
Systemname Never ZYXEV32b 19200 000111 gAn erster Stelle steht also der Name des feeds, dann folgt die Zeitangabe, wann dieses angerufen kann. Weil dieses System aber den lokalen Rechner anruft, sollte man 'Never' eintragen. Die folgenden Angaben sind bei der Angabe 'Never' zwar bedeutungslos, müssen aber trotzdem ausgefüllt werden. Die von UUPC/Extended unterstützten Übertragungsprotokolle für Modemstrecken (gGfv) stehen automatisch zur Verfügung. Das Protokoll für TCP/IP-Verbindungen (t) wird nicht angeboten.
Sind alle diese Einträge vorgenommen, sollte man z.B. UUXQT oder UUCICO aufrufen. Werden diese ohne Fehler abgearbeitet, sind die Einträge vollständig. Der letzte Test ist ein Anruf des Rechners.
Um auf Empfang zu gehen, ist UUCICO.EXE mit dem Parameter -r 0 zu starten. UUCICO.EXE initialisiert das Modem in den AutoAnswer-Modus und nimmt jeden eintreffenden Anruf entgegen. Mit einem weiteren Parameter -d hhmm wird bestimmt, wie lange UUCICO.EXE bereit ist, Anrufe entgegenzunehmen. -d 2400 würde UUCICO.EXE 24 Stunden Anrufe entgegennehmen lassen.
Mail, die an einen Benutzer auf einem anrufenden Rechner geschickt werden soll, braucht nur an User@Systemname adressiert zu werden. Sie landet im Spoolverzeichnis dieses Systems und geht nicht über den eigentlichen Versorgungsrechner. Beim nächsten Login des Systems wird sie direkt ausgeliefert. Dazu muß aber in PERMISSN SENDFILES=YES stehen, ansonsten werden Mails nur abgeschickt, wenn der eigene Rechner anruft.
Normalerweise ist das ohne Bedeutung. Wer aber in der Fernzone oder auf extrem schlechten Leitungen pollt, hat schon Interesse die News nur Nachts zu übertragen, Mails dagegen auch tagsüber. Damit das vom Versorgungsrechner berücksichtigt wird muß das anrufende System beim Verbindungsaufbau die höchst zulässige Priorität mitteilen. Die wird in UUPC/Extended in der UUPC.RC eingestellt mit der Option 'symmetricgrades'.
In SYSTEMS muß nun festgelegt werden, wann welche Grades übertragen werden sollen. Dazu werden mindestens zwei Zeiten übergen, eien davon mit einer Prioritätsstufe. Diese wird mit einem / an die Zeit angehängt. Ein Eintrag, wonach außer nachts (siehe oben die Definition für Night) nur Mails übertragen werden sieht folgendermaßen aus:
tpki Any/C,Night zyxev32b 38400 ...Sollten keine Mails vom Versorgungsrechner kommen, hat der Prioritäten unter C für die Mails eingestellt. Eine Anfrage beim Postmaster des Versorgungsrechners hilft weiter. Als Call Grade ist dann in SYSTEMS mindestens die Priorität die Mails auf dem Versorgungsrechner haben einzustellen.
Haben die Mails auf dem Versorgungsrechner zum Beispiel die Priorität N muß als Call Grade in SYSTEMS N angegeben werden. Dann werden Mails in beide Richtungen ausgetauscht, News bleiben liegen, deren Priorität ist sehr viel niedriger.
Diese Funktion kann auch im passiven Modus genutzt werden, wenn der entfernte Rechner seine Prioritäten mitteilt.
Unabhängig davon wird UUCICO.EXE ab der Version 1.12n die Daten in der Reihenfolge ihrer Priorität übertragen.
Richtige Mail-Listen-Software automatisiert viele Prozeße und bietet Passwortschutz und erweiterte Befehlsfunktionen. Einfache Mail-Listen können aber schon mit UUPC/Extended realisiert werden.
Eine Möglichkeit sind z.B. dezentrale Mail-Listen.
Jeder Teilnehmer der Liste ist für die Verwaltung (neue Adressen, Löschen von Adressen...) selbst zuständig, indem er ein ALIAS für alle Mailadressen definiert.
Diese Form ist nur möglich, solange das in UUPC/Extended enthaltene Mailprogramm MAIL.EXE benutzt wird. Wer stattdessen den ELM als Mailer benutzt, kann diese Funktion nicht nutzen, bzw. muß es im ELM und dessen Aliasverwaltung einstellen.
Die Datei, in der die Aliases stehen, kann einen beliebigen Namen haben, sie muß aber mit der Variable 'nickname=...' in der UUPC.RC angegeben werden. MAIL wertet die Adressangaben in dieser Datei aus.
Der Aufbau ist: 'nickname "Fullname"
Die einfachste Form der Nutzung ist also, in dieser Datei nur
einen Vornamen als Nickname einzutragen, den richtigen Namen an
die zweite Stelle zu setzen und zum Schluß die vollständige
EMailadresse. Möchte man dann aus MAIL.EXE eine Mail an diese Adresse
schicken, reicht es, den Nickname als Adresse einzugeben. Die
richtige Adresse wird automatisch nach den Angaben in dieser
Datei gebildet.
Es ist weiter möglich, Adressen zu Gruppen zusammenzufassen.
Dabei darf aber immer nur eine EMailadresse in einer Zeile
stehen, die Gruppierung wird anhand der Nicknames vorgenommen.
Für die Mail-Liste 'uupclist' würde das so ausehen:
Mail an 'uupclist' wird dann an alle vier User geschickt.
Es ist möglich, Gruppen aus Untergruppen zu bilden, also etwa
einzelne Teilnehmer nach Arbeitsgruppen zusammenzufassen, die
getrennt nach Arbeitsgruppen angeschrieben werden können. Alle
Arbeitsgruppen können dann als nicknames für eine Adresse, die
alle Teilnehmer erreicht, stehen.
Mail adressiert an 'OS', wird nur an user3 und user4 geschickt,
Mail an 'Software' an alle Vier.
Eine zweite Möglichkeit sind zentral verwaltete Mail-Listen.
Auf einem Rechner ist ein Benutzer 'uupclist' eingetragen. Im
HOME-Verzeichnis von 'uupclist' steht eine Datei FORWARD, in der
alle Adressen eingetragen sind, an die jede Mail an 'uupclist'
weitergeleitet wird. Jede Adresse muß in einer neuen Zeile
stehen.
Die zentrale Mail-Liste wird vom Postmaster des lokalen Rechners
verwaltet. Alle anderen Teilnehmer müssen sich nicht um
Ergänzungen, Änderungen oder Löschungen kümmern, für sie gibt es
eben nur die Adresse 'uupclist@....de'.
Mails sind aufgrund des Umweges über die zentrale Mail-Liste
etwas länger unterwegs - und das Mailaufkommen des
zentralen Rechners steigt. Immerhin läuft jetzt jede Mail an die
Liste über diesen Rechner ein und wird dann an alle Teilnehmer
weitergeleitet. Allerdings als eine einzige Datei, nur im
Arbeitsfile sind alle Adressen angegeben.
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user1 "Realname"
Alias für vier User, die in einer Gruppe zusammengefaßt werden
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user1 "Realname"
Mehrere Gruppen können in einer zusammengefaßt werden
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user1@host.domain
user2@host.domain
user3@host.domain
user4@host.domain
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Beispiel einer FORWARD-Datei
Inhalt | Einleitung | Der Alltag mit UUPC | Installation | Konfiguration | Programme und Hilfsprogramme | Troubleshooting | Bezugsquellen
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