Da WARP nicht vorsieht mit mehreren Nameservern zu arbeiten, muß man sich mit einem Workaround behelfen. Der Tip stammt von Tony Rall, trall@almaden.ibm.com, der immer wieder grundlegende Hilfestellung in der Newsgroup comp.os.os2.networking.tcp-ip gibt.
Vor der nächsten Verbindung muß in \tcpip\etc eine Datei resolv erzeugt werden. Inhalt der Datei sind die Adressen mehrerer Nameserver. Der erste Eintrag ist aber vollkommen egal, dieser wird durch den in der Providerkonfiguration angegebenen Nameserver beim Start von SLIPPM überschrieben.
Die Datei sieht also so aus:
domain whatever.name.you.want nameserver 1.2.3.4 nameserver 1.2.3.5
Der zweite Eintrag ist der zweite Nameserver, der dritte Eintrag wäre ein dritter Nameserver, der aushilft, wenn Nameserver 1 und 2 nicht mehr arbeiten. Wie geschrieben, der erste Eintrag ist komplett bedeutungslos.
Einziger Nachteil dieser Lösung ist, daß es nun sehr lange dauert, wenn das Ziel tatsächlich nicht bekannt ist, etwa weil man sich vertippt hat bei der Adresseingabe. Es wird nicht nur in einem Nameserver nachgesehen, sondern in zwie oder dreien. Entsprechend lange dauert es bis man darauf gestoßen wird, daß man sich vertan hat.
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