Seitdem im 2. Weltkrieg das Bracero Program anlief, das die zeitlich begrenzte Einwanderungen regelte, besteht die große Mehrheit der LandarbeiterInnen in den usa aus mexikanischen EinwanderInnen und ihren Kindern. In früheren Jahrzehnten waren es vor allem ArbeiterInnen aus China, Japan, den Philipinnen, Indianer und Afroamerikaner.( Farmworkers and Pesticides by Marion Moses in Confronting Environmental Racism. South End Press, Boston, 1993. p. 164.)
1983 kamen 90 Prozent der 500 000 SaisonarbeiterInnen in Kalifornien aus Mexiko, landesweit waren es 60 Prozent. Die letzte Einwanderungswelle brachte Mixteca-Indianer aus dem verarmten mexikanischen Bundesstaat Oxaca auf die kalifornischen Felder. Da die meisten von ihnen kein Spanisch sprechen, werden sie zu einer leichten Beute für skrupellose Arbeitsvermittler. (A New Cycle of Poverty: Mixtec Migrants in California Agriculture, Carol Zabin et al. California Institute of Rural Studies, 1993)